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Historie

 

Infotafel - Geschichte der Burg Wehrstein

 

Überblick:

722

Fischingen und Empfingen werden erstmals urkundlich genannt.

Um 1100

Erste schriftliche Erwähnung der Edelfreien von Wehrstein. Marquard von Wehrstein und seine Gemahlin Gepa beschenken das Kloster Hirsau. Das Wehrsteiner Wappen (goldene Anker) Ein Wehrsteiner soll an einem Kreuzzug Barbarossas teilgenommen haben. Dabei kam er auf See bei einem Sturm in Lebensgefahr und wurde gerettet. Zur Erinnerung an dieses Ereignis soll er den Anker zu seinem Wappen bestimmt haben.

Hiltibold von Wehrstein (✝ 1329) wird Abt von St. Gallen.

Das Geschlecht der Herren von Wehrstein ist vermutlich 1409 mit Benz von Wehrstein ausgestorben.

1331

Grafen Rudolf von Hohenberg, sind im Besitz der Burg Wehrstein. Die Hohenberger, ein hochadeliges süddeutsches Grafengeschlecht, mit den Zollern verwandt, werden Eigentümer der Herrschaft Wehrstein. (Empfingen, Betra, Fischingen)
Die Hohenberger verpfänden die Herrschaft Wehrstein an die Herren von Weitingen. Diese bauen die Burg aus.

1381

Herzog Leopold von Österreich kauft von Graf Rudolf III. von Hohenberg dessen gesamte Herrschaft, zu der auch Wehrstein gehört. Österreich bleibt Oberlehensherr bis 1806.

1400

Die Herrschaft Wehrstein wird an Burkard von Mansperg verpfändet. Das Pfand wird zu einem Lehen umgewandelt.

1419

Die Weitinger erwerben die Herrschaft als Lehen zurück.

1525

Bauernkrieg. Die Burg Wehrstein bleibt unversehrt.

1528

Graf Christoph von Nellenburg – Tengen (✝1539) erwirbt die Herrschaft Wehrstein.

1552

Graf Jos Niklas von Zollern kauft die Herrschaft Wehrstein für seinen Vetter Graf Karl. Mit dem Aussterben der Zollerschen Linie Haigerloch-Wehrstein (1634) kommt Wehrstein nicht zu Hechingen sondern zu Hohenzollern Sigmaringen.

bis 1585

Die Herrschaft Wehrstein wird von einem Vogt mit Sitz auf Wehrstein verwaltet.

1643

Die Burg Wehrstein wird während des Dreißigjährigen Kriegs (1618 – 1648) durch kurbayrische Truppen größtenteils zerstört.

1806

Die österreichische Oberlehensherrschaft erlischt und Wehrstein geht ganz in den Besitz des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen über.

1842

An der Burgruine werden größere Reparaturen durchgeführt.

1850

Hohenzollern mit der Herrschaft Wehrstein wird preußisch.

1973

Fischingen mit der Ruine Wehrstein kommt zum Landkreis Rottweil.

2003

Gründung des Freundeskreises “Burgruine Wehrstein.“

2006

Der Empfinger Schotterwerksbesitzer Alois Gfrörer kauft die Ruine Wehrstein.

2008

Restauration der Außenmauer (Südwestmauer) der Rüstkammer (Bauabschnitt 1 und 3)

2009

Am 30.Juli 2009 wird der Förderverein Burgruine Wehrstein gegründet.

2009-2011 

Umfassende Restauration von Rundturm, Kaminwand und Bastion (Bauabschnitte 2, 4 und 5)

2015

Plan zu einer professionellen Überdachung der Bastion (Bauabschnitt 6)